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Werde ein Teil des Wiesenclans und erlebe, was es heißt eine Clankatze zu sein. Jage mit uns, gieb Zunge mit uns und kämpfe mit uns gegen den Nachtclan! Wer sich nicht mit den Warrior Cats auskennt und gern mehr darüber erfahren möchte kann dies unter "Chronik => Infos zu den Warrior Cats" tun :) lg Sonnenstern ACHTUNG: AN ALLE KATZENCLANS: WENN IHR ETWAS MIT UNS BESPRECHEN WOLLT, DANN MACHT BITTE EIN THEMA FÜR EUREN CLAN AUF UND TUT DIES UNTER "Quasselzone" lg Sonnenstern
#1

Sonnenpelz - Die letzte überlebende

in Schimmer der Vergangenheit 10.12.2010 09:02
von Sonnenstern
Sunset | 190 Beiträge

Eine junge Katze lag an einem schönen Maitag in einer kleinen Höhle, die an einer Seite mit weichem Moos bewachsen war, dass die Höhle jetzt, wo die Sonne darauf schien in eine zartes grün tauchte. Es war sehr warm und die Luft in dem kleinen Raum war stickig, doch die Katze zitterte vor Anstrengung und Aufregung. Dies war ihr erster Wurf und sie wusste noch nicht, was sie erwartete.
Vor dem Eingang wartete ihr Gefährte ungeduldig, dass er die Höhle endlich betreten durfte. Der Vater war nach der Mutter der Erste, der seine Jungen sehen durfte. Aus der Dunkelheit, in der sein Weibchen lag, drang ein leises Stöhnen. „Spottail, Geht es dir gut?“, wisperte der schwarze Kater besorgt, „soll ich Snowflake, die Heilerin holen?“ , „Nein Nightfur, sie sind gleich da“, drang die gepresste Stimme Spottails aus der Höhle. Erneut ein lautes stöhnen und kurz darauf ein erleichtertes Seufzen. „Sie sind da!“ Sagte die getupfte Katze erschöpft, aber liebevoll. Sofort glitt ihr Gefährte auf leisen Pfoten in die Höhle und sah zwei gesunde Junge, die bereits zu saugen begannen. Das eine hatte einen weißen Bauch und einen braunen Rücken, das zweite war vollkommen schwarzgrau und beide hatten die blauen Augen ihres vaters. „Sie sind wunderschön“ sagte er zu Spottail, doch diese war bereits vor Erschöpfung eingeschlafen. Nightfur blieb noch einige Minuten da, verließ dann jedoch die Höhle, setzte sich in die Mitte des Lagers und verkündete stolz: „ Spottail hat soeben zwei gesunde Junge zur Welt gebracht“, während er die Worte sprach lächelte er strahlend und um ihn herum begann freudiges Miauen. Alle Katzen des Clans kamen nach und nach zu ihm und gratulierten. Flamepaw, ein Junges, das vor zwei Tagen Schüler geworden war, fragte sogar, ob man die Jungen schon besuchen dürfe. In diesem Moment kam Snowflake und sagte: „Noch nicht. Sie müssen zuerst untersucht werden.“ Kaum hatte sie zu Ende gesprochen, war sie auch schon wieder verschwunden, um genau dies zu tun. Nach einer Weile glitt die weiße Kätzin wieder aus der Höhle und auf Nightfur zu und sagte: „Herzlichen Glückwunsch", es sind zwei gesunde Weibchen. Fernstar wird heute Abend die Namenszeremonie durchführen.“ Der Schwarze bedankte sich bei der Heilerin und ging dann wieder zu seine Gefährtin und seinen zwei Jungen.
Wie besagt kam Fernstar am Abend in die Geburtshöhle und taufte die grauschwarze Katze auf Hazekitten und die Braun-weiße auf Acornkitten.

So lebte die kleine Familie lange im Wiesenclan. Aus Hazekitten wurde Hatzepaw und später, wegen ihres frohen Gemüts, Sonnenpelz. Aus Acornkitten wurde Acornpaw und bald erhielt sie den Kriegernamen Acontail. Der Vater der beiden, Nightfur, wurde Zweiter Anführer und aus Spottail war eine erfahren Königin geworden.

Dann kam DER Tag. Die Menschen hatten sich immer weiter im Gebiet des Wiesenclans ausgebreitet und brachten ihre Feuerwaffen mit. Wann immer sie eine Katze sahen, schossen sie damit auf sie. An DEM Tag war es relativ friedlich gewesen und Sonnenpelz hatte es sich auf einem der wenigen Flecken gemütlich gemacht, an dem noch etwas Sonne schien. Die Blattleere würde bald kommen und es wurde jeden Tag kälter und kälter. Fast war sie eingeschlafen, als lautes Gebrüll sie wieder weckte. Menschen! Kaum hatte sie die begriffen hörte sie auch schon den ersten Schuss und plötzlich stand eines, dieser zweibeinigen Wesen direkt vor ihr und zielte durch die zwei Rohre seine Feuerwaffe auf sie. Ihre Augenweiteten sich und aus einem Reflex heraus, der ihr das Leben rettete sprang sie zu Seite und entging so der Kugel. Sie sind im Lager! dachte sie erschrocken. Plötzlich spürte sie einen beißenden schmerz im Bein und ihr Helles Fell tränkte sich mit rotem Blut. Der Schmerz entlockte ihr ein gequältes Söhnen und ein zweiter Zweibeiner wurde auf sie aufmerksam. Wieder zielte er auf sie und diesmal konnte sich die Bunte nicht mehr bewegen und hatte sich schon mit dem Tod abgefunden, als ihr Vater plötzlich vor ihr auftauchte. Einen halben Atemzug lang, dann gab es einen lauten Knall und er sackte in sich zusammen und presste mühsam "Lauf!". In seinen Augen stand unendlicher Schmerz aber auch die Vaterliebe, die er zu ihr empfand und im nächsten Moment verschleierten seine Augen und er war Tod. Sofort bildete sich eine kleine Blutlach und dem Kater, doch Sonnenpelz hatte keine Zeit zu Trauern, denn schon wieder sah sie in die Rohrer der Waffe, doch sie hatte wieder Glück, denn als der Mensch abdrückte gab es nur ein leises klick und er fluchte leise. Dies war ihr Chance, sie überging den starken Schmerz in ihrem Bein und lief so schnell sie konnte. Die Grauschwaze verkroch sich in einer Höhle unweit des Lagers, die von Farnen überdeckt und somit nicht zu sehen war. Der Rest ihres Clans hatte nicht so viel Glück. Sonnenpelz musste zusehen wie ihre Heimat zerstört und ihr Clan ermordet wurde. Während sie das Szenario beobachtete war sie vollkommen still und ihre Angst und ihr Entsetzen waren in pure Trauer umgeschlagen. Alles spielte sich wie iein Stummfilm in Zeitlupe vor ihr ab und sie hatte jegliches Gefühl für Zeit verloren. Warme Tränen liefen über das jetzt zerzauste Fell ihres Gesichts, während sie beobachten musste, wie ihre Freunde und Familienmitglieder umgebracht wurden. Noch lange nach dem Gemetzel saß sie in ihrem Versteck und konnte einfach nicht glauben, was gerade eben Passiert war. Irgendwann schlief sie schluchzend und mit Tränen in den Augen ein.

Als sie aufwachte spürte sie nur noch eine vage Erinnerung an das schreckliche Erlebnis, doch als sie aus der Höhle trat und auf das zerstörte Lager sah, lief alles erneut vor ihrem inneren Auge ab. Mit viel Mühe verdrängte sie die schreckliche Erinnerung und starrte fassungslos auf ihr altes zu Hause. Der Boden war mit rotem Blut getränkt, die Farne zertreten und abgebrochen und auch an ihnen klebte überall getrocknetes Blut, welche braune Flecken auf den ehemals grünen Blättern hinterließ. Tote Katzen lagen in ihren eigenen Blutlachen: Krieger, Königinnen, Älteste und sogar die Jungen. Nun fiel der erste Schnee und begann bereits den Boden Mit einer dünnen Schicht zu bedecken. Dort, wo die Flocken in eine der Blutlachen fielen schmolzen sie sofort, doch auf den Leichen, der Katzen blieben sie liegen, denn diese waren bereits kalt und starr und so wurden auch sie mit einer dünnen, weißen Schneeschicht bedeckt Wieder wurden Sonnenpelz´s Augen wässrig und sie begann zu weinen, als sie ihren toten Vater entdeckte. Mit zwei schnellen Sätzen war sie bei ihm und erwies ihm die letzte Ehre. Bald darauf hatte sie auch ihre Schwester und ihre Mutter entdeckt. Beide waren bereits tot, als sie sie fand. Die Bunte bettete alle Katzen ihres Clans nebeneinander und legte sich dann neben sie, um die Totenwache zu halten. Als es dunkel wurde schlief sie, wieder mit Tränen in den Augen ein.
Am nächsten Tag war ihr eigenes Fell durchnässt und die Katzen ihres alten Clans waren nun nicht mehr, als kleine Häufchen Schnee. Sie beerdigte sie alle, schickte sie zum Sternenclan und hoffte, er würde alle aufnehmen. Als sie fertig damit war vergrub sie sich wieder in ihre Höhle. Hätte sie weinen können, sie hätte es getan, doch ihre Tränen waren versiegt und ihre Trauer so unendlich groß, dass sie mit Tränen nicht mehr aufgewogen werden konnte. Viele Tage verließ sie ihre Höhle nicht und war bereits so schwach, dass sie kaum mehr aufstehen konnte, als ein altes Kaninchen direkt an der Höhle vorbei kam. Auch diese war zum Sterben hier her gekommen, denn direkt vor dem Eingang fiel es Tod um. Das weckte Sunhearts Lebensgeister wieder. Sie nahm ihre letzten Kräfte zusammen und humpelte zu dem Fellknäul. Hastig begann sie es herunter zu schlingen und sie spürte förmlich, wie die Energie wieder in ihren Körper floss. Plötzlich erschien vor ihrem inneren Auge ihre Familie und iht Vater sprach "Meine klaeine Sonnenpelz, der Sternenclan möchte, dass du einen neuen Clan gründest und ihn erneut den Wiesenclan nennst. Lass unsere glücklichen Tage wieder aufleben. Ab hete wird dein Name Sonnenstern sein." nacheinander kamen alle Katzen ihrer Familie und noch einige gute fFreunde von ihr und berührten sie mit der Nase. Jeder von ihnen gab ihr eines der 9 Leben. Nun war sie Sonnenstern und sie hatte den Auftrag einen neuen Clan zu gründen. Ihre Augen schlugen auf und sie war wieder in der Wirklichkeit. Dann zog sie los, um ihre Aufgabe zu erfüllen.


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In the end only YOU can deside the fate of youre own soul!

Ich seh in die Sterne
So weit in der Ferne
Wie ein unsichtbarer Steg
zeigen sie mir den richtigen Weg

Ich sehe die Seelen
Die sich nicht mehr quälen
Im Leben geschunden
dem Leben entschwunden

Im Sternenclan sie weilen nun
Und achten genau aufs irdische Tun
So schauen sie auch auf mich herunter
Und weisen mir den Weg mitunter
(by Sonnenstern)

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